Ausflug zu den Bregenzer Festspielen

Der Freischütz von Carl Maria von Weber


Sehr eindrucksvoll was die superschönen Kostüme, das beeindruckende Bühnenbild, die hochkarätigen Sänger und Sängerinnen, denen unglaublich viel abverlangt wurde, sowie die krasse Soundkulisse betrifft - all das machen die Bregenzer Festspiele und das Stück “Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber erst so richtig rund. Alle Klassenstufen ab der 7. Klasse durften die Generalprobe der Oper miterleben.

Die Oper handelt von einer Liebesgeschichte, während deren Verlauf herauskommt, dass im Leben nicht immer alles schwarz oder weiß ist. Gerade in unserer Zeit ist es wichtig, nicht vorschnell zu urteilen und den Glauben an das Gute im Leben nicht zu verlieren.

Am 12. Juli 2025 um 19 Uhr trafen wir uns alle vor dem Festspielhaus und bekamen dort unsere Karten ausgeteilt. Dann hatten wir bis 20:45 Uhr Zeit und konnten uns in Bregenz aufhalten, an den See gehen und die Sonne genießen. Danach ging es für uns auf unsere Plätze.

Gemeinschaftsschule Argenbühl

Wow, dieses Bühnenbild! Das war vielleicht der erste Gedanke, der uns durch den Kopf ging, als wir es zum ersten Mal sahen.

Dazu kam noch die super Stimmung und der Sonnenuntergang, der all dem noch eine romantische Note verpasste. Das Stück ging circa 2:30 Stunden und war voller Überraschungen, man dachte, ah, jetzt passiert bestimmt das, doch dann nahm das Stück eine ganz andere Wendung als man dachte. Wenn ihr jetzt denkt, oh, wie langweilig ist den so eine Oper, da geh ich glaube ich wirklich nie hin. Ihr habt dort so was von falsch gedacht, die Bregenzer Festspiele sind richtig großartig und kunstvoll. Die große Bregenz Open Acoustics kurz BOA ist einzigartig und bietet ein super Hörerlebnis. Man hört dort z.B. von überall alle Geräusche. Es ist, als säße man in einem großen Saal, nur dass das alles unter freiem Himmel spielt.

Gemeinschaftsschule Argenbühl

Auf der genialen Seebühne, auf der die Sänger und Sängerinnen im klaren Wasser des Bodensees singen und schauspielern haben alle Neoprenanzüge an, dass ihnen während des Stücks nicht kalt wird. Was auch nicht unerwähnt bleiben darf, wären die krassen Stunts, die sie über viele Monate lang geübt hatten und die Spezial-Effekte, z.B. der Einsatz von Feuer, an dem sehr viele extra darauf spezialisierte Experten mitgearbeitet haben. 
Auch noch zu erwähnen wären vor allem die vielen Stuntleute, die die Stunts überwacht und mit den Darstellern und Darstellerinnen geprobt haben. Hierbei muss man noch die erfahrenen Taucher loben, die die Sänger und Sängerinnen durch einen Wassertunnel unter der Bühne durch das Wasser an die Oberfläche und wieder zurückbringen.

Ganz am Ende wäre es noch wichtig zu sagen, dass die Bregenzer Festspiele musikalisch von den Wiener Symphoniker begleitet werden. Alles in allem, kann man sagen, dass es ein schöner und abwechslungsreicher Abend war und es sich auf jeden Fall und immer wieder aufs Neue sich lohnt die Bregenzer Festspiele zu besuchen.

 

Auch noch einen schönen Dank an alle Lehrer und Lehrerinnen, die all das auf die Beine gestellt haben und uns nach Bregenz begleitet haben. DANKE.

Alles in allem ein schöner und abwechslungsreicher Abend! Es lohnt sich auf jeden Fall die Bregenzer Festspiele zu besuchen.